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Bronze bei XTERRA-Europameisterschaft
Offizielle Pressemitteilung
Der XTERRA auf Sardinien ist nach der WM auf Maui der größte XTERRA weltweit. Keine andere Cross-Veranstaltung lockt so viele Teilnehmer an. Dementsprechend war auch das Teilnehmerfeld der Elite top besetzt. Von den Top Stars der Szene fehlten lediglich Weltmeister Eneko Llanos und der Caveman Conrad Stoltz aus Südafrika. Damit war klar dass die weltweit stärkste XTERRA Nation, Frankreich, das Rennen bei den Herren dominieren würde.
Mit dabei aber auch der Tübinger XTERRA-Spezialist Felix Schumann, der nach seinem erfolgreichen Abschneiden beim Heimrennen in Buschhütten mit hervorragender Form auf die Mittelmeerinsel gereist war.
Die Gastgeber aus Italien konnten lediglich in der smaragdgrünen Bucht von Orosei Akzente setzen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung machte sich ein italienisches Duo auf ins felsige Hinterland. Knapp dahinter bereits Felix Schumann, der überraschend als Dritter auf das Mountainbike wechselte.
Es bildete sich rasch ein Führungstrio aus dem amtierenden Europameister Franky Batelier, seinem ehemaligen Landsmann und Wahlschweizer Olivier Marceau, sowie Schumann. Als schnellster Läufer des Trios galt es für Schumann um jeden Preis Anschluss halten.
Auf den ersten Kilometern hielt er überraschend locker mit den Weltklasse-Bikern mit, bis sich die Spitzengruppe in die erste Abfahrt stürzte. Die Franzosen, an Sand und Geröll gewöhnt, steuerten routiniert und ließen es ordentlich laufen. Schumann biss sich fest, schaffte aber eine der letzten Haarnadelkurven nicht und ging vom Rad.
Zum Glück war dem Tübingen Triathleten und auch der Rennmaschine nichts Schwerwiegendes passiert. Die Spitze war jedoch enteilt. Immer noch an Platz Drei liegend, hieß es weiter kämpfen. Der Rest des Feldes war immer noch nicht in Sichtweite und lediglich Bateilier machte weiter Boden gut.
Zu Beginn des Crosslaufs durchs sandige Terrain schien Batelier schon wie der sichere Sieger, während Olivier Marceau nur einen denkbar knappen Vorsprung von einer Minute auf Felix Schumann vorweisen konnte. Doch der Triathlonweltmeister von 1996 und Olympia-Veteran zeigte gerade in seiner vermeintlich schwächsten Disziplin Stärke. Franky Batelier rettete einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel während Schumann als schnellster Läufer des Tages lediglich auf Sichtweite heran kam und den Rest des Feldes weiter distanzierte.
Ein mehr als gelungener Einstieg in die XTERRA Saison kann Felix Schumann mit dem Gewinn der Bronzemedaille für sich verbuchen.
Für Schumann geht es am kommenden Wochenende bereits wieder ums Ganze. Bei der Kraichgau Challenge, einer Mitteldistanz, tritt er auf ungewohntem Terrain gegen Sebastian Kienle und Norman Stadler an. Dass er hier im Kampf um die Spitzenplätze ein Wörtchen mitreden kann, hat er ja dieses Jahr in Buschhütten bereits bewiesen.





