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Große Flugshow
Mit einem hervorragenden 5. Platz in Buschhütten in die Triathlon Saison gestartet.
Heimwettkampf meines Teams und erstes Kräftemessen der Tempobolzer auf der voll gesperrten Stadtautobahn von Siegen!!! Bombenstimmung, Erstes großes Rennen, unglaubliche Geschwundigkeiten auf dem Rad, berühmt berüchtigtes schlechtes Wetter...all das steht für diesen Wettkampf.
Ich war bemüht, denn Mund vor dem Rennen nicht allzu voll zu nehmen, obwohl ich mir spätesten nach dem Bike Marathon in Riva meiner Beine recht sicher bin.
Dass, das alles auch ganz schnell für die Katz sein kann, merkte ich bereits beim Schwimmen. Da wollte ich es besonders gut machen und war nach exzessivem Einschwimmen und Startverzögerungen bereits so unterkühlt, dass ich die letzte Minute in Decken gewickelt am Beckenrand verbrachte. Die schlappe Minute Angangszeit unseres Weltcupstars Ivan Vasiliev war dann zuviel des Guten und ich verpasste den wertvollen Wasserschatten der Gruppe . Das galt es mental erst einmal zu verkraften.
Einmal im Sattel meiner neuen Zeitfahrmaschine ging es dann aber endlich vorwärts statt rückwärts.
Der einzige, der noch schneller durchs Feld der Top Favoriten pflügte war Sebastian Kienle, dessen Radperformance weiterhin unerreichbar scheint. Es ist ein geniales Gefühl Weltklasse Athleten wie Andreas Raelert auf topfebener Strecke einzusammeln und Attacken von Europameister Timo Bracht mühelos kontern zu können.
Nicht so toll war ein gewaltiger Pulk, oder besser gesagt "Rattenschwanz", den ich gegen Ende der Radstrecke , auf 3. Position fahrend hinter mir angesammelt hatte.
Da kann man zwar schimpfen, was der Wortschatz hergibt, besser ist es aber ganz schnell umzuschalten, die Beine selbst auch hoch zu nehmen und sich auf einen gepfefferten 10 km Lauf einzustellen.
Das Gros des Pelotons konnte zum Glück nicht folgen und mit einer 33:49 auf dem unangenehmen Laufkurs, kann ich so früh in der Saison sehr zufrieden sein. Lange Zeit Kopf an Kopf mit Andreas Raelert, war ich froh, noch keinen Marathon mit ihm laufen zu müssen. Auch Timo Bracht rückte mir gegen Ende noch einmal gefährlich auf die Pelle. Ihn konnte ich aber auf Distanz halten.
Alles in allem ein hartes aber motivierendes Rennen, dass mich sehr zuversichtlich stimmt. Glückwunsch natürlich an Sebastian, Aber auch an Mignon, die mit ihrem 4. Platz im starken Damenfeld selbst unter Beweis gestellt hat, dass wir trotz Prüfung und Schneemassen gut trainiert haben.
Daruf gilt es nun aufzubauen!
Bilder folgen!




